Ärztliche Versorgung im Ungarn-Lexikon

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Grundsätzlich sind in Ungarn Behandlungen, ärztliche Untersuchungen und Behandlungen im
Krankenhaus gebührenpflichtig. In Budapest und auch in den größeren Städten gibt es einen
ärztlichen Bereitschaftsdienst, der 24 Stunden im Einsatz ist. Die Adressen kann man in
seinem Hotel oder auch bei der Telefonauskunft erfragen. In jedem Fall sollte man allerdings
vor dem Urlaub nicht nur in Ungarn, sondern auch in der Türkei oder in Griechenland wie Rhodos, Korfu oder Kreta mit seiner Kranken- und Unfallversicherung sprechen, in wie weit
Behandlungskosten bei einem Ungarn-Aufenthalt mitversichert sind. Empfehlenswert ist in
den meisten Fällen eine Reisekrankenversicherung sowie eine Reiseunfallversicherung. In
Budapest ist die Notrufnummer 04, in allen anderen Teilen 104. Die ärztliche Versorgung
kann im europäischen Vergleich in jedem Fall mithalten. Die beste Versorgung bekommt man
in einem größeren Krankenhaus, denn hier arbeiten die besten Ärzte. Die Behandlungskosten
sowie das Honorar für den behandelnden Arzt muss man gleich vor Ort bezahlen. Hierbei ist
der Arzt in der Wahl seines Honorare frei. Die Benadlungskosten werden jedoch nach einem
festgelegten Katalog abgerechnet. In ganz Ungarn gibt es recht viele Apotheken, die auf
ungarisch Patika oder Gyógyszertár heißen. Hier kann man auch viele Rezepte, die im
Ausland ausgestellt wurden einlösen, vorausgesetzt, die Arzneimittel sind in Ungarn
erhältlich. Zudem gibt es in den ungarischen Apotheken ein Vielzahl von Heilmitteln, die
ohne Rezept erhältlich sind. In allen Landesteilen haben die Apotheken die gleichen
Öffnungszeiten: werktags von 8.00 bis 20.00 Uhr und am Samstag von 8.00 bis 14:00 Uhr.
Direkt in Budapest gibt es in jedem Stadtbezirk meistens zwei Apotheken, die 24 Stunden am
Tag geöffnet haben. In den kleineren Städten haben immer bestimmte Apotheken einen
Notdienst, deren Adresse man bei der Telefonauskunft und auch im Hotel erfragen kann.



