Angeln im Ungarn-Lexikon
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Angeln und Trommeln in Budapest passt auf den ersten Blick nicht besonders gut zusammen,
aber gerade dieser Gegensatz ist es, den man in Budapest an jeder Ecke erleben kann. Ungarn
gilt als Angel- und Wassersportparadies und war einst das beliebteste Jagdgebiet der Könige.
Heute gelten die Nebenarme der Donau als die populärsten Angelplätze der Welt. Die Donau
verfügt südlich der Hauptstadt über zahlreiche Fische, seltene Vogelarten und großen
Pflanzenreichtum, besonders rund um Ráckeve. Möchte man in Ungarn Angeln gehen,
benötigt man für die öffentlichen Gewässer einen Angelschein, den man in jedem
Angelgeschäft oder auch in den Tourismusinformationszentren bekommen kann. Eine
Ausrüstung kann man in den vielen Angelgeschäften kaufen und teilweise auch ausleihen.
Hier befindet sich jedoch noch eine weitere Sehenswürdigkeit, das erste im Barockstil erbaute
Schloss, sowie die einzige, aus dem 15. Jahrhundert stammende, gotische serbisch-orthodoxe
Kirche Ungrans. Trommeln hat in Ungarn eine sehr lange Tradition, denn in Cegléd befindet
sich das einzige Trommelmuseum von Ungarn. Hier hat früher der weltweit bekannte
Staatsmann und Politiker Lajos Kossuth, der als der Führer des ungarischen Freiheitskampfes
gilt, im Rahmen seiner Rundreise mit der Werbung für das Heer begonnen. Daher setzte die
Stadt Kossuth ein Denkmal in Form einer Statue. Bis heute wird sein Leben und sein Handeln
auch im Museum in Erinnerung gehalten. Jedes Jahr werden hier viele internationale Festivals
für Trommel- und Schlaginstrumente organisiert und durchgeführt, bei denen auch die
speziellen Instrumente des Trommelmuseums mit einbezogen werden. Des weiteren kann
man in Cegléd die größte im klassizistischen Stil erbaute, reformierte Kirche Mitteleuropas
besichtigen.



