Große Tiefebene im Ungarn-Lexikon
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In der Großen Tiefebene findet sich 30 Kilometer von Budapest entfernt die einstige
Serbenstadt Racheve. Hier gibt es das elegante Schloss Savoyen und eine Serbenkirche aus
dem 15. Jahrhundert. Prinz Eugen beauftragte 1702 den Ingenieur Johann Lukas Hildebrand
mit dem Bau seines Schlosses. Einen Abstecher sollte man von hier aus unbedingt nach Solt
machen, denn im unscheinbaren Cafe Erzsebet kann man einen sehr guten Cappuccino,
selbstgemachtes Eis und einen köstlichen Strudel genießen. Fährt man von dort aus auf der
Straße 5 in Richtung Kecskemet, kann man die vielen Einzelhöfe der Puszta-Landschaft
bestaunen. Viele dieser Höfe sind heute zu Reiterhöfen oder Gasthöfen umgebaut und zeigen
die typische ungarische Gastfreundschaft. Der Puszta-Nationalpark Kiskungsag liegt westlich
und verfügt über zwei sehr interessante Lehrpfade. Nordöstlich von Fülöphaza in einer
sandigen Einöde kann man erleben, wie ein echter Puszta-Bauernhof aussah. Interessant
hierbei die touristische Barga Tanya und der Hof von Olga Rendek, denn hier werden die
Anwesen in ihrem ursprünglichen Zustand, so wie man vor Hunderten von Jahren wohnte,
gezeigt. Die Höfe wurden allesamt aufwendig restauriert und sind sehr beliebte Ausflugsziele.
In der Stadt Kecskemet kann man in vielen Cafes entspannen und das Leben der Orte auf sich
wirken lassen. Verpassen sollte man auch in keinem Fall einen Besuch im Nationalpark
Bugac-Puszta, den man über die Landsstraße 54 erreicht. Hier kann man Puszta live erleben,
denn mitten drin gibt es eine kleine Hofanlage, die Gal Tanya, die über zwei sehr komfortabel
eingerichtete Häuser verfügt, die man als Apartment mieten kann. Möchte man wieder nach
Budapest zurück fahren, bietet es sich an, die Autobahn M5 zu nehmen. Diese ist zwar
gebührenpflichtig, ist jedoch der schnellste Weg zurück.



