News vom 14.10.2009
Ungarn kürt erste „Miss Plastic“
Ungarn hat in Budapest seine erste „Miss Plastic Hungary“ gekürt: Reka Urban heißt die Glückliche, die 22 jahre alt ist und als Hostess arbeitet. Zudem wurde sie von einem Schönheitschirurgen mächtig aufgehübscht - beste Voraussetzungen um diesen Titel gewinnen zu können. Was an ihr noch echt ist, mag keiner mehr genau sagen zu können.
Vergangenes Wochenende nahm die wohl gefärbte Blondine den Titel und den Preis, eine Wohnung, entgegen. 18 weitere Teilnehmerinnen schauten ihr dabei neidisch zu.
Das reka nun dien Titel der „Miss Plastic Hungary“ tragen darf, verdankt sie nur ihrem plastischen Chirurgen. Kosmetische Operationen waren die Voraussetzung, wobei eine einfache Botox-Behandlung nicht ausgereicht hätte, um bei diesem Contest antreten zu dürfen. Diese Voraussetzungen zu erfüllen, war für die Teilnehmerinnen kein Problem. Stolz präsentierten sie in Bikinis und durchsichtigen Gewändern, was Schönheitschirurgen an ihnen verschönert hatten. Überall pralle Brüste, süße Nasen, sinnlichen Lippen - und in keinem Fall ein überflüssiges Gramm Fett. Eine der Teilnehmerinnen hatte sogar ihre Zehen chirurgisch verschönern lassen.
Die Organisatoren wollten mit dem Wettbewerb die Kandidatinnen mit einer „perfekten Harmonie von Körper und Seele“ darstellen. Ziel wat dabei laut der Veranstalter nicht die Präsentation von Megabrüsten, Wurstlippen oder geliftete Gesichter. „Die Herstellung der Harmonie, die Chance für die Frauen, normale und symmetrische Gesichtszüge und Körpermerkmale zu haben,“ sei das Ziel des Contest, so der Schönheitschirurg Tamas Rozsos.



