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News vom 12.02.2010

Kaum noch Schweinegrippefälle in Ungarn

In Ungarn ist die Nachfrage nach dem Impfstoff gegen das H1N1-Virus dramatisch gesunken. Offiziellen Angaben zufolge sei die Spitze der Epidemie überschritten. Aus diesem Grunde habe das zentrale staatliche Verteilungsamt auch nur noch etwas mehr als 7.000 Impfstoffeinheiten vorrätig. Im letzten Monat hatte der ungarische Entwickler und Hersteller „Omninvest“ noch 670.000 Ampullen ausgeliefert. Er blieb aber auf mehr als einer Million Ampullen sitzen, die man nun hektisch versuchte ins Ausland zu verkaufen. Die Regierung hatte im Verlauf der staatlich geförderten Massenpanik 4 Millionen Impfdosen „für Hochrisikogruppen“ bestellt. Damit würden rund 40 Prozent der Ungarn als Hochrisikogruppe gelten. Verabreicht wurden bisher aber nur 3,1 Millionen Ampullen, der Rest bleibt auf Lager und wird voraussichtlich an das Verteilungsamt zurückgeschickt „für den Fall einer zweiten Welle“, heißt es. In Ungarn sind offiziellen Angaben zufolge 130 Personen an der Schweinegrippe gestorben. Jedoch bestehen erhebliche Zweifel an der Erhebungsmethode dieser Zahlen. Die Gerüchte werden durch den Umstand genährt, dass die Firma Omninvest Gegenstand einer parlamentarischen Untersuchung wegen ungeklärter Eigentümerverhältnisse war. Hinzu kommen, gemeinsam mit einer unsäglich propagandistischen Informationskampagne, Gerüchte, nach denen sich einige „Entscheider“ an der Schweingrippe „gesund gestoßen“ haben könnten.

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Hauptstadt: Budapest
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Zeitzone: CET (UTC+1)
Kfz-Kennzeichen: H
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