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News vom 18.07.2010

Druck auf Ungarn erhöht sich

Wie die Deutsche Welle auf ihrer Webseite berichtet erhöhen der Internationale Währungsfonds und die EU den Druck auf Ungarn enorm. Das land soll erst die Ausgaben kürzen und damit den Landeshaushalt weiter sichern, heißt es aus Brüssel. Solange dies nicht der Fall ist, werden die Hilfsgelder der EU und des IWF auf Eis gelegt. Bei einem Besuch in Budapest machten es die IWF-Vertreter noch einmal deutlich: neue Hilfsgelder gibt es nicht, wenn Ungarn nicht einen verschärften Sparkurs einschlägt. Nur wenn Ungarn seinen Haushalt weiter sichert, können die anvisierten Sparziele erreicht werden. Weiter hieß es, dass die Gespräche zwischen Ungarn und dem IWF sowie der EU unterbrochen worden. In der Folge sind die Gelder blockiert, die Ungarn bereits vor zwei Jahren zugesprochen wurden. Im Zuge der Finanzkriese wurde Ungarn vor zwei Jahren zahlungsunfähig, sodass damals die EU, der IWF und die Weltbank mit einem Kredit von 25,1 Milliarden Dollar aushalfen. Aus Brüssel wird nun an Ungarn die Forderung gestellt, das Haushaltsdefizit in diesem Jahr auf 3,8 Prozent und im kommenden Jahr auf unter drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken. Der IWF teilte mit, dass dies realistisch sei, aber nur durch weitere Sparmaßnahmen erreicht werden kann. Auf der anderen Seite lobte EU-Währungskomissar Olli Rehn in Brüssel aber auch Ungarn, für das mittlerweile geringe Haushatsdefizit des Landes. In Ungarn wird bereits ein hartes Sparprogramm durchgesetzt. So wurden beuspielsweise die Renten und Beamtengehälter gekürzt. Dennoch reichen diese Maßnahmen noch nicht aus.

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Nationalhymne: Himnusz
Amtssprache: Ungarisch
Hauptstadt: Budapest
Einwohnerzahl: ~10 Mio.
Fläche: 93.036 km²
Währung: Forint
Zeitzone: CET (UTC+1)
Kfz-Kennzeichen: H
Internet-TLD: .hu
Telefonvorwahl: +36