Nationalpark Kiskunsag im Ungarn-Lexikon

Zwischen der Donau und der Theiß liegt der Nationalpark Kiskunság, der über eine abwechslungsreiche und geschichtsträchtig Landschaft verfügt. Im Jahre 1975 entstand dieser 500 km² große Nationalpark, der neun Gebietseinheiten beinhaltet. Im ungarischen Teil befindet sich der Natschak, mit Alkaliböden, weiten Horizonten, Sandrücken, Sümpfen, Moorgebieten sowie feuchten Wiesen und toten Zweigen der Theiß. Überwiegend ist der Nationalpark Kiskunság ein Biosphärenreservat. Der Izsáker Kolon See sowie die Alkali-Seen im oberen Kiskunság sind ungemein wichtige Wasserlebensräume und von einer großen internationalen Bedeutung. Neben dem Nationalpark ist die Direktion Kiskunság auch für die Landschaftsschutzgebiete von Pusztaszer und Mártély und 17 weiteren kleineren Naturschutzgebiete verantwortlich. Zu erwähnen sind hier neben der vielfältigen Natur auch die ethnografische und kulturelle Tradition, die das Erscheinungsbild des Nationalparks sehr entscheidend geprägt hat. Der Besucher des Nationalparks Kiskunság kann sich hier von der Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft gleichzeitig beeindrucken lassen. Einöden, haushohe Ziehbrunnen, Baumgruppen und trockene Grasflächen bilden ein farbenfrohes Bild. Alte Haus- und Nutztierrassen machen das Bild der typischen ungarischen Puszta perfekt. Die traditionelle Gastfreundschaft der Puszta kann man in den hiesigen Restaurants live erleben. In den uralten Restaurant bekommt man einen Einblick in das traditionelle Leben, ohne dass man dabei auf Komfort verzichten muss. Hier gibt es landestypische Weine und Gerichte, in einer Landschaft, die ihresgleichen sucht. Die meisten Gebiete des Nationalparks Kiskunság kann man alleine erkunden. Sehr interessant und immer einen Besuch wert sind die Lehrpfade sowie Beobachtungs- und Vorstellungsplätze. Diese kann man ebenfalls alleine erkunden oder sich bei der Verwaltung des Nationalparks einer geführten Wanderroute anschließen.

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Text (c) 2017: C. H.

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