Klima im Ungarn-Lexikon

In Donau kommt von Westen die Donau, die im Pilisgebirge nördlich von Budapest eine Wende nach Süden macht und von dort aus bis an die Südgrenze des Landes fließt. Der zweite große Fluss Ungarns ist die Theiß, die mit vielen Nebenflüssen vom Nordosten bis zum Südosten Ungarns fließt. In Westungarn befindet sich der Plattensee, der ungarisch Balaton heißt, und ein sehr beliebtes Ferienziel vieler Deutschen, Österreicher und Schweizer ist. Der See ist 75 Kilometer lang und bis zu 12 Kilometer breit und ist der größte Binnensee in Europa. Im Durchschnitt ist der Plattensee nicht tiefer als drei Meter, was auch das Geheimnis seiner warmen Temperaturen ist. Aufgrund der geringen Tiefe hat das Wasser hier bereits im Frühling Badetemperaturen. Zudem kann man an vielen Uferstellen einige hundert Meter weit ins Wasser spazieren, bevor es tiefer wird. Somit sind viele Strandabschnitte besonders gut für einen Familienurlaub mit kleineren Kindern geeignet. Auf der Nordseite des Balaton ist es eher hügelig, während die Südseite sehr flach ist. Allerdings ist die Gegend im Norden wesentlich schöner, dafür hat man von der Südseite einen faszinierenden Blick auf den See mit der Hügelkette dahinter. Sehr bekannt ist Ungarn auch für seine zahlreichen Thermalquellen. Allein in Budapest sind es mehr als 100 natürliche Quellen, die bis zu 42 Grad warmes Wasser an die Oberfläche sprudeln. Sehr vielen Quellen werden heilende Kräfte zugeschrieben, sodass Sommer wie Winter die zahlreichen Badeanstalten rund um Budapest und in Budapest selbst sehr gut besucht sind. In Ungarn herrscht gemäßigtes kontinentales Klima, weshalb die Sommer heiß und die Winter kalt sind.


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